Time to say goodbye!

Leider könnt ihr nun auf dieser Homepage keinen Bio
Kräutertee von mom to mom mehr finden. Zu den Gründen habe ich mich bereits auf Instagram geäußert. Neben wichtigen, familiären und sehr privaten Gründen, muss ich an dieser Stelle auch leider die fehlende Energie und Kraft im Kampf (ja, es ist ein Kampf!) gegen Bremer Behörden und auch gegen den „Verband Sozialer Wettbewerb“  anmerken. Ich wollte das Fass eigentlich nicht öffnen, jedoch wurde ich aus vielen Ecken motiviert es an dieser Stelle anzusprechen.

Anstatt weibliche Gründerinnen zu motivieren und zu unterstützen, wurden mir vom Tag 1 Steine in den Weg geworfen. Auch nach mehreren Abmahnungen und Einschaltung einer sehr professionellen Kanzlei habe ich nie das Ziel aus den Augen verloren. Mit Sachverstand und Kompromissbereitschaft haben wir stets nach einer gemeinschaftlichen Lösung gesucht, die auch von einem jungen Unternehmen finanziell zu tragen sind. Ich muss hier deutlich anmerken, dass es hier nie um qualitative Aspekte ging. Wir haben immer sehr auf hochwertige Bio Ware geachtet und jede Charge wurde Laborgeprüft und abgenommen.

Lächerlicherweise ging es immer nur um gesundheitsbezogene
Angaben oder Kennzeichnungen. Als Beispiel:

 „Frauenpower, der Kick für müde Tage“

Stellt einen allgemeinen nichtspezifischen Vorteil des
Lebensmittels für die Gesundheit im Allgemeinen oder das gesundheitsbezogene Wohlbefinden dar.

„Mamas Milch, Dein Begleiter in der Stillzeit“.

 Ich könnte diese Listen ohne Ende fortführen.

 Nicht umsonst haben wir im letzten Jahr schon unseren
beliebten „Nicht Übel“ Tee überkleben müssen (viele von euch werden sich
erinnern). Wir haben alles mit extrem hohen Kosten in Kauf genommen.

Behördenseitig wurde dann sogar unser Newsletter abonniert
und Ware im Shop bestellt, um diese dann zu prüfen! Angaben im Newsletter wurden uns auch um die Ohren gehauen.

 Als ich dann vor einigen Wochen ein Schreiben zur „Anhörung
einer Ordnungswidrigkeit“ von diesem netten Herren erhalten habe, war für mich eindeutig klar: Das hier ist sein ganz eigener Kampf gegen mich! Nichts von dem hat mit Sachverstand und Logik zu tun. Es ist eine reine Schikane und ein ganz persönlicher Feldzug.

 

Lieber Herr Straßenburg vom Lebensmittelüberwachungs-,
Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen
, hätte ich
mehr Zeit und Energie, ich würde den Kampf für mom to mom fortführen. Sie haben es geschafft, mir den letzten Funken zu nehmen. Lehen Sie sich zurück in ihren Behördenstuhl und reiben Sie sich die Hände. Nachdem ich gestern so viele, rührende Briefe von Kundinnen erhalten habe, weiß ich, dass ich diese Thematik öffentlich machen muss. Nicht für mich, sondern für alle anderen weiblichen Gründerinnen in Bremen.

office@lmtvet.bremen.de

 

Ihr Lieben mom to mom Freunde und Freundinnen, danke für
Eure Treue und die vielen lieben Nachrichten. Ich war äußerst gerührt und habe immer noch ein Lächeln im Gesicht.

Let love rule,
Eure Sandra