Beifuß - traditionelles Hebammenkraut mit wertvollen Bitterstoffen

Artemisia Vulgaris: Seit Jahrhunderten von Heilkundigen genutzt

Der Beifuß ist kein Kraut, das optisch auffällt und oft mit Unkraut verwechselt ist, dafür aber in seinem Wirkungsspektrum umso beeindruckender. Schon seit Jahrtausenden werden seine vielfältigen Inhaltsstoffe für unterschiedliche Zwecke genutzt - unter anderem, um fette Speisen wie zum Beispiel die alljährliche Weihnachtsgans bekömmlicher werden zu lassen. Doch auch innerhalb der Frauenheilkunde verarbeiteten Kräuterfrauen und Hebammen bereits im Mittelalter die Blätter des Beifuß, um Frauenbeschwerden zu lindern und den Geburtsvorgang zu erleichtern.

Der Beifuß ist eine recht anspruchslose Pflanze und hat sich daher über die gesamte Nordhalbkugel der Erde verbreiten können. Die meisten Bestände sind in Europa und Nordamerika zu finden; außerdem wächst der Beifuß Artemisia auch in Nord- und Zentralasien. Wissenschaftler gehen davon aus, dass seine ursprüngliche Heimat sich in Mittel- und Nordeuropa befindet.

Bei uns siedelt sich der Beifuss gerne auf sandigen Flächen an, zum Beispiel auf Schutthalden, Ödland, an Bahntrassen und auf stickstoffreichen Wiesen. Hin und wieder findet man ihn auch an Waldrändern. Wenn man auf das Kraut trifft, hat es meistens eine relativ große Fläche für sich eingenommen. Der Beifuß markiert damit nährstoffreiche Böden - wo er wächst, können sich auch andere Pflanzen seiner Familie gut halten. Als Korbblütler gehört der Beifuß Artemisia zu der Gattung der Artemesien - das sind Pflanzen, die besondere Heileigenschaften besitzen und/oder als Gewürzkräuter verwendet werden. Zu den wichtigsten Verwandten des Beifuß zählen zum Beispiel die Eberraute, der Estragon und der Wermut. Es gibt mehrere relevante Beifuß Arten: der europäische Beifuß, das indische Moxa Kraut oder der in Italien beheimatete ligurische Beifuß.

Das Beifuß Kraut kann bis zu imponierenden 180 Zentimetern groß werden und besitzt einen mehrköpfigen Wurzelstock mit fingerdicken, holzigen Verstrebungen. Diese Wurzeln verströmen einen intensiven, harzigen Geruch. Die Beifuß Blätter fallen durch ihre stachelige Form auf und können eine Länge von bis zu zehn Zentimetern erreichen. Auf der Unterseite sind diese Blätter mit einem haarigen Flaum bedeckt; ihre Oberseite ist dunkelgrün, kann aber auch eine leichte Graufärbung annehmen. Wenn du die Blätter des Beifußkraut zwischen den Fingern zerreibst, tritt ein markanter, würziger Geruch aus. Der Gewürzbeifuß blüht zwischen Anfang Juni und Ende September; je nach Witterung kann sich diese Blüte auch bis in den Herbst hineinziehen. In den Blütenkörbchen der Artemisia Vulgaris reifen die Samen heran; die Blüten selbst changieren in ihrer Farbe in einer breiten Palette von Graugrün bis hin zu einer zarten Rosaton, umhüllt von einer filzartigen Behaarung. Für Allergiker kann ein Zusammentreffen mit einer Beifußansiedlung unangenehm werden, da das Beifusskraut zahlreiche Pollen bildet, die bekannt dafür sind, Allergien auszulösen oder zu verstärken.

Beifuß Wirkung: Menstruationsfördernd und wohltuend für die Verdauung

Bereits im Altertum und im Mittelalter verwendeten Heilkundler Beifuss für die Behandlung unterschiedlicher Beschwerden. Dabei wurden nicht nur die Blätter verarbeitet, sondern auch die Rispen und die Wurzeln. Hebammen bereiteten aus dem Beifuß Tränke für gebärende Frauen zu, die ihnen den Geburtsvorgang erleichtern und Komplikationen verhindern sollten. In diesem Zusammenhang war es auch Brauch, den Müttern Beifußpflanzen ins Wochenbett zu legen. Einreibungen mit erhitztem Weißwein, der mit Beifuß vermischt wurde, sollte außerdem einen stockenden Harnfluss wieder in Gang bringen können. In Kombination mit Kamille kam Beifußkraut hingegen bei Durchblutungsstörungen im Gewebe und bei müden Beinen zum Einsatz.

Noch relativ neu ist die Verwendung von Beifußpflanzen in Zusammenhang mit der Behandlung von Epilepsie - damit wurden im 19. Jahrhundert Experimente gestartet. Es gibt allerdings keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu der Wirksamkeit von Beifuß bei der Prophylaxe und Linderung epileptischer Anfälle. Heute ist die Beifußpflanze in erster Linie als natürliches Therapeutikum zur Behandlung von Darmbeschwerden bekannt, was seinen wertvollen Bitterstoffen zu verdanken ist. Meistens wird dafür eine Kur mit Beifußtee empfohlen, die sich nicht länger als über eine Woche hinziehen sollte und häufig mit anderen verdauungsfördernden Heilpflanzen wie Kümmel, Fenchel und Anis ergänzt wird. Auch Galle und Leber können durch den Beifuss Tee in ihrer Funktion angeregt und gestärkt werden; des Weiteren kann Beifuß Übelkeit lindern und bei diffusen Wechseljahrsbeschwerden wie innerer Unruhe und nervöser Übelkeit Erleichterung verschaffen.

Zubereitung und Anwendung Beifuß Tee - Nicht länger als eine Woche lang trinken

Wenn du die Blätter des Beifußes dazu nutzen möchtest, einen Tee herzustellen, solltest du wie folgt vorgehen: Gib ein bis anderthalb Teelöffel getrocknetes Beifußkraut in eine Tasse und übergieße sie mit 250 Milliliter heißem Wasser, das du nach dem Kochen kurz abkühlen lassen solltest. Lasse den Beifuß Tee anschließend drei bis fünf Minuten lang ziehen und seihe das Kraut mit Hilfe eines Teesiebs ab. Genieße den Tee drei Mal täglich vor oder nach den Mahlzeiten. Vorsicht: Der Tee enthält Bitterstoffe, an die du deinen Gaumen wahrscheinlich erst gewöhnen musst. Füge dem Tee dennoch keinen Zucker hinzu; er würde den Geschmack nicht verbessern und ist der Wirkung außerdem nicht zuträglich. Beschränke die Kur mit dem Beifuß Tee auf maximal eine Woche. Möchtest du eine weitere Kur mit dem Tee starten, lasse bitte erst drei bis vier Wochen verstreichen.

Da der Beifußtee eine wehenfördernde Wirkung haben kann, sollte er auf keinen Fall in der Schwangerschaft getrunken werden. Auch um den Geburtstermin herum solltest du die Einnahme unbedingt mit deiner Hebamme und deinem Gynäkologen absprechen. Beifuß Artemisia Vulgaris enthält nämlich nicht nur die begehrten, verdauungsfördernden Bitterstoffe, sondern auch ätherische Öle wie Campher, Thujon und Linalool, die vermutlich für den wehantreibenden Effekt verantwortlich sind. Beifuß wird außerdem eine erwärmende Wirkung zugeschrieben - daher kann das Trinken des Tees dafür auf Basis von Beifußblättern sorgen, dass du das Gefühl hast, deine Temperatur würde leicht ansteigen. Bei fieberhaften Erkrankungen ist der deshalb tabu. Wenn du allergisch auf Beifußpollen reagierst, solltest du keinen Beifußtee zu dir nehmen und auch auf andere Heilzubereitungen des Beifußes verzichten.

Beifußblätter besser nicht auf eigene Faust in der Natur ernten und verarbeiten

Es existieren noch keine abschließenden wissenschaftlichen Forschungen, die die Wirksamkeit des Beifußes als offiziell anerkannte Heilpflanze bestätigen. Die Schwierigkeit der Beweisführung und der Anerkennung liegt auch darin begründet, dass es zahlreiche Beifuß Arten und regionale Unterarten gibt, die jeweils unterschiedliche Wirkstoffpotenziale bergen und daher von Laien nicht auf gut Glück gepflückt und zu Tees verarbeitet werden sollten. Beziehe dein Beifußkraut daher immer aus dem Handel und achte dabei auf eine zertifizierte Bioqualität. Du kannst den Gemeinen Beifuß Artemisia Vulgaris jedoch auch in deinem eigenen Garten anbauen.

Beifuß Gewürz im eigenen Garten anbauen: Viel Raum zur Entfaltung bieten

Es gibt eine Sache, die der Beifuß überhaupt nicht gut verträgt: Staunässe. Ansonsten ist der Gewürzbeifuß ein dankbares und unkompliziertes Gewächs, das sich durch seine Robustheit und Wuchsfreudigkeit auszeichnet. Allerdings braucht er ausreichend Raum, um sich nach allen Seiten ausdehnen zu können. Du musst damit rechnen, dass der Beifuß sich von Jahr zu Jahr beachtlich streckt und eine Höhe von fast zwei Metern erreichen kann. Wenn du den Beifuß in ein Gefäß setzen möchtest, solltest du daher sofort einen großbemessenen Kübel wählen. Sonst kann es passieren, dass der Beifuss zu kümmern beginnt. Der Beifuß Artemisia Vulgaris bevorzugt einen lockeren, durchlässigen Boden und ist daher prädestiniert für Stein- und Kiesgärten. Nur die Elfenraute, eine der vielen Unterarten des Beifuß, benötigt viel Feuchtigkeit. Ansonsten kann es sein, dass sie sich Pilzkrankheiten einfängt.

Eine besondere Pflege braucht Gemeiner Beifuß nicht und die meisten Varianten sind winterhart, können also gut mit Frost umgehen. Schneide den Beifuß im Frühjahr zurück, löse das alte Laub im Winter aber nicht von den Stängeln, da es für die Pflanze wie ein wärmender Mantel ist. Gleichzeitig hilft ein trockener Boden dem Beifuß, den Winter heil zu überstehen. Kommt es zu starker Nässe, kann es sein, dass er die kalte Jahreszeit nicht ohne Schäden hinter sich lässt.

Wann erntet man Beifuß am besten und wie wird er getrocknet?

Beifuß ernten und Beifuß trocknen: Der beste Zeitpunkt für die Ernte des Beifuß ist kurz vor der Blütezeit. Warte also, bis die Blütenknospen an der Beifuß Pflanze sichtbar sind, sich aber noch nicht geöffnet haben. Schneide den Beifuß mitsamt seinen Blütenständen und schüttele eventuellen Schmutz vorsichtig ab. Auf keinen Fall solltest du die Blütenstände waschen, weil dadurch die begehrten und gesundheitsfördernden ätherischen Öle verloren gehen können. Anschließend bündelst du den Beifuß und hängst ihn zum Trocknen kopfüber an einem geschützten, schattigen Platz auf. Für das Trocknen musst du ihm ein bis zwei Wochen Zeit gönnen - alternativ kannst du auch einen Dörrautomat benutzen, um den Beifuß getrocknet zu bekommen. Wichtig ist, dass der Beifuß keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Denn dadurch verfärben sich die Blätter braun und die wichtigen Inhaltsstoffe verflüchtigen sich, sodass die Beifuß Verwendung nicht mehr ohne Verluste möglich ist.

Räuchern mit Beifuß zu rituellen Zwecken und zur Raumreinigung

Nach dem Trocknen trennst du die unterschiedlichen Teile des Beifuß voneinander und sortierst die Knospen, Blätter und Stiele in einzelne Gläser, die du an einem lichtgeschützten Ort lagerst. Die getrockneten Pflanzenteile kannst du zum Würzen von fettigen, deftigen Fleischgerichten und Bohnentöpfen verwenden. Beifuß Gewürz getrocknet schmeckt nicht nur gut, sondern unterstützt die Verdauung auch darin, die Gerichte ohne Beschwerden verarbeiten zu können. Genauso gut kannst du mit getrocknetem Beifuß räuchern und ihn für rituelle Zwecke, etwa für eine Reinigung deiner Räume oder für die Vorbereitung auf eine Meditation, benutzen. Beifuß gilt als eines der ältesten Schamanen-Pflanzen und zaubert beim Räuchern einen angenehm intensiven Duft in deine Räume.

Beifuß Tinktur selbst herstellen - gut bei Muskelkater und müden Beinen

Die alten Pilger gaben Beifußblätter in ihre Schuhe und rieben die Waden mit Pflanzenzeilen der Artemisia Vulgaris ein, um die Durchblutung anzuregen und neue Kraft zu tanken. Die Weiterführung dieses Ansatzes ist das Einreiben deiner Muskeln aus einer Beifuß Artemisia Tinktur, die du sogar selbst herstellen kannst. Du brauchst dafür nur 40prozentigen Alkohol, 100 Gramm getrocknete Beifußblätter und 200 Gramm frisches Artemisia vulgaris Kraut.

Zerkleinere das Kraut sorgfältig und gib es dann in ein verschließbares Glas. Gieße es anschließend bis zum Rand mit dem Alkohol auf und verschließe es fest. Nun sollte die Tinktur drei Wochen lang an einem warmen Ort durchziehen können. Dazwischen solltest du sie immer wieder schütteln, damit die Bestandteile sich gut miteinander verbinden können. Fülle die Tinktur nach dem Ende der Ziehzeit in eine dunkle Flasche um, die du lichtgeschützt aufbewahrst.

Wie oben beschrieben kannst du mit dieser Tinktur des Beifußes schmerzende Muskeln einreiben, zum Beispiel nach einer langen Wanderung oder bei akutem Muskelkater. Auch müde Beine können durch die konzentrierte Wirkung des Beifußes wieder munter werden; ihre Durchblutung wird gestärkt. Du kannst die Tinktur jedoch auch innerlich anwenden, wenn du nicht mehr als fünf Tropfen maximal drei Mal täglich zu dir nimmst. Sie kann deine Verdauung fördern, einen aufgeblähten Bauch entspannen und dein Nervensystem beruhigen. Hebammen haben Beifußtinkturen traditionell verabreicht, um Frauen mit einer unregelmäßigen, schmerzhaften Menstruation zu behandeln und die Geburt zu erleichtern.

Beifuß Allergie: Viele Pollen mit starker Wirkung

So geschätzt Beifuß als heilendes Kraut auch ist, so kritisch kann es für Allergiker sein. Die Beifuß Pollen fliegen stark und wirken dabei insbesondere auf die Atemwege. Deshalb ist der Beifuß Pollenflug bei so manchem Allergiker gefürchtet. Wenn du zu Allergien neigst und dir nicht sicher bist, ob du den Beifuß gut verträgst, solltest du dich vorsichtig an das Kraut herantasten und sicherheitshalber einen Allergietest machen lassen. Denn Beifuß ist hierzulande das Kräuterallergen mit dem höchsten Allergiepotenzial.

Wichtig zu wissen: Es gibt auch eine Kreuzallergie Beifuß mit dem Zusammenhang "Beifuß Ambrosia". Das bedeutet, dass Menschen, die allergisch auf Ambrosia reagieren, meistens auch eine Beifuß Allergie entwickeln - und umgekehrt. Die Pollen beider Pflanzen fliegen von Juli bis September, weshalb viele Allergiker zu dieser Zeit doppelt geplagt sind. Zu den Symptomen zählen eine verstopfte Nase, anhaltender Fließschnupfen, ständiges Niesen oder heftige Niesattacken, brennende Augen mit starkem Tränenfluss und allergisch bedingte Bindehautreizungen.

Allergie Beifuß: Schwere Verläufe sollten unbedingt ärztlich behandelt werden

Bei manchen Menschen schlägt die Allergie auch auf die unteren Atemwege, sodass es zu Hustenreiz, verkrampften Bronchien, Atemnot und Brustschmerzen kommen kann. Solche Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn aus ihnen kann sich langfristig Bronchialasthma entwickeln. Deshalb sollten Allergiker den Beifuß meiden und sich für die Behandlung ihrer Allergie ärztlich beraten lassen. Beifuß als Heilkraut kommt für sie nicht infrage; auch Produkte aus den Beifußwurzeln sollten sie nicht verwenden.

Einjähriger Beifuß: Asiatische Variante mit hochinteressantem Wirkungspotenzial

In den letzten Jahren häufen sich die Berichte über einen so genannten Einjährigen Beifuß, der schnell zu einer Beifuß Verwechslung führen kann. Denn der in Asien beheimatete Beifuß, auch chinesischer Beifuß genannt, unterscheidet sich in seinem Heilpotenzial deutlich von dem Gemeinen Beifuß und ist der Artemisia Vulgaris Wirkung offenbar um einiges überlegen.

Damit du nicht der Beifuß Verwechslungsgefahr unterliegt und den Gemeinen Beifuß erkennen kann, klären wir dich über die wichtigsten Merkmale des Einjährigen Beifuß auf. Einjähriger Beifuss kann auch in heimischen Gärten angepflanzt werden. Einjähriger Beifuß kaufen - das ist inzwischen kein Problem mehr, auch wenn du ihn in unseren Breitengraden kaum wild wachsend antreffen wirst. Wie der Name es verrät, muss der einjährige Beifuß im Folgejahr wieder neu ausgesät werden; er ist weder mehrjährig noch winterhart. Doch die kurze Lebensdauer steht ein einem krassen Gegensatz zu der Kraft seiner Inhaltsstoffe, für deren Erforschung die chinesische Wissenschaftlerin Tu Youyou 2015 sogar den Nobelpreis entgegen nehmen durfte. Bereits in den 70er Jahren war es der Pharmakologin gelungen, den Wirkstoff Artesimin zu isolieren und damit Malaria-Patienten erfolgreich zu behandeln. Sie legte dar, dass der Wirkstoff der Pflanze sich im Blut der erkrankten Menschen in freie Radikale umwandelte, die wiederum die Malaria-Erreger attackierten und außer Gefecht setzten.

Gleichzeitig scheint es so zu sein, dass der Einjährige Beifuß möglicherweise in der Lage ist, sich gegen Parasiten und bakterielle sowie virale Infektionen durchzusetzen - darunter auch AIDS, Herpes Zoster und Borreliose. Auch bei der unterstützenden Begleitung von Krebstherapien hat sich der einjährige Beifuß bereits bewährt. Die bisherigen Studienergebnisse unterschiedlicher Forschungen weisen darauf hin, dass es sich dabei nicht um zufällige Effekte handelt. Der einjährige Beifuß wird uns daher in Zukunft möglicherweise noch einige Male überraschen und uns eindrucksvoll zeigen, welche Kraft in manchen Heilpflanzen lauert und wie vielfältig sie eingesetzt werden können.

Es kann also nicht schaden, dem Einjährigen Beifuß einen Platz im Kräuterbeet zu schenken und sein wertvolles Kraut zu Tee oder Pulver zu verarbeiten. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig und hat eine deutliche Bitterste, obwohl die Pflanze in der Blüte appetitlich und aromatisch duftet. Wenn du die Inhaltsstoffe des Einjährigen Beifuß für deine Gesundheit nutzen möchtest, aber mit seiner bitteren Note nicht zurecht kommst, kannst du auch Beifuß Kapseln kaufen.