Tee in der Schwangerschaft: Welche Sorten sind erlaubt?

Der Genuss von Tee in der Schwangerschaft trägt zur Entspannung bei. Welche Teesorten du trinken darfst und welcher Tee in der Schwangerschaft verboten ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Egal ob heiß oder kalt – Tee in der Schwangerschaft ist ein wichtiges Thema. Du kannst dir damit viel Gutes tun, deinen Körper mit Flüssigkeit versorgen und allerlei Beschwerden lindern. Allerdings kommt es dabei auf die Sorte an, denn manche Tees sind für werdende Mütter tabu. Worauf du beim Tee in der Schwangerschaft achten solltest und welche Teesorten in dieser besonderen Zeit für dich am besten sind, kannst du in den folgenden Abschnitten nachlesen.

Schwangerschaft Tees: Diese Sorten haben sich bewährt

Tee hat in der Schwangerschaft einen besonderen Stellenwert, denn dein Körper braucht in dieser Zeit noch mehr Flüssigkeit als sonst. Als leckerer Durstlöscher mit einer Extra-Portion Vitamin C steht bei Frauen, die ein Kind erwarten, besonders Früchtetee hoch im Kurs, gleich gefolgt vom Tee der guten alten Hagebutte. Rooibos ist als Tee in der Schwangerschaft ebenfalls eine gute Wahl. Er enthält wertvolle Mineralstoffe und kann in Momenten abseits von Stress genossen werden, in welchen man sich wieder der positiven Seite seiner Stimmung widmen kann. Sein feines, wunderbar weiches Aroma macht diesen Tee in der Schwangerschaft zum perfekten Heißgetränk an kalten Wintertagen, aber auch zur idealen Basis für einen kühlen Eistee im Sommer.

Bereits zu Großmutters Zeiten gehörte Fenchel Anis Kümmel Tee und Schwangerschaft zusammen wie das Amen zur Kirche. Er hilft zuverlässig bei Verdauungsbeschwerden und schmeckt außerdem sehr angenehm. Bei Blähungen und Magenkrämpfen tut Fencheltee in der Schwangerschaft jedoch auch ohne weitere Zutaten gut. Die Begriffe Kamillentee und Schwangerschaft gehören traditionell ebenfalls zusammen, denn Kamille zeichnet sich durch ihre sanfte Wirkung aus. Sie verhilft dir zu einem entspannten Schlaf und beruhigt außerdem noch Magen und Darm. Wenn du Melisse magst, steht dir damit ein weiterer Tee in der Schwangerschaft zur Verfügung, mit dem du absolut nichts falsch machen kannst. Auch sie wirkt beruhigend, hilft durch ihre krampflösenden Eigenschaften bei Magen-Darm-Beschwerden und schmeckt als Tee in der Schwangerschaft außerdem wunderbar erfrischend.

Tee in der Schwangerschaft: Diese Teesorten solltest du nur in Maßen genießen

Ein guter Tee in der Schwangerschaft schadet weder Mutter noch Kind. Schwarzer Tee und Schwangerschaft vertragen sich daher nur bedingt, denn den Konsum von Koffein solltest du in dieser Zeit deutlich einschränken. Aber keine Angst, du musst nicht völlig verzichten: Gegen eine Tasse Schwarztee am Morgen und eine am Nachmittag ist trotz Babybauch nichts einzuwenden – vorausgesetzt, du trinkst nicht zusätzlich noch Kaffee. Dasselbe gilt natürlich für grünen Tee in der Schwangerschaft. Er ist zwar für Erwachsene sehr gesund, aber auch er enthält Koffein, das bei zu hoher Dosis die Entwicklung deines Babys beeinträchtigen kann. Durch eine kurze Ziehzeit und eine niedrigere Wassertemperatur kannst du den Koffeingehalt reduzieren, sodass der Tee in der Schwangerschaft bekömmlicher wird.

Pfefferminztee ist eine feine Sache. Er schmeckt herrlich erfrischend und hilft gegen Magenprobleme wie Übelkeit oder Erbrechen. Mit Pfefferminztee in der Schwangerschaft solltest du jedoch vorsichtig sein, denn die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe können die Gebärmutter stimulieren und dadurch vorzeitige Wehen verursachen. Gleiches gilt leider auch für Salbeitee & Schwangerschaft: Zwar kann er dir bei Magenkrämpfen oder Menstruationsbeschwerden helfen, aber zu viel Salbeitee in der Schwangerschaft kann die Gebärmutter zu verfrühten Kontraktionen anregen. In der Stillzeit hemmt er außerdem, ebenso wie Pfefferminztee, die Milchbildung. Wehenfördernd wirkt in höheren Dosen auch Ingwer, sodass du die scharfe Knolle als Tee in der Schwangerschaft ebenfalls mit Vorsicht genießen solltest.

Welchen Tee darf man in der Schwangerschaft nicht trinken?

Auf einige Teesorten solltest du als werdende Mutter am besten ganz verzichten. Entwässernde Kräutertees beispielsweise belasten die Nieren, die in dieser Zeit ohnehin mehr Arbeit haben als sonst. Brennnesseltee in der Schwangerschaft ist daher tabu und auch von Birkenblättern oder Maisbart ist als Tee in der Schwangerschaft dringend abzuraten. Die Vorstellung, dass Entwässerungstees bei Schwangerschaftsödemen helfen können, stimmt nur bedingt, da sie nicht dem Gewebe, sondern dem Blut Wasser entziehen. Wird jedoch das Blut dicker, so kann dies gerade bei Schwangeren leicht zur gefürchteten Thrombose führen.

Wenn du bei Schlafstörungen oder trüber Stimmung gern zu Johanniskrauttee greifst, solltest du für die Zeit der Schwangerschaft ebenfalls eine andere Lösung finden, denn die Pflanze kann auf dein Baby toxisch wirken. Als Tee in der Schwangerschaft ungeeignet sind auch Passionsblume und Rosmarin, da sie in höherer Dosierung die Gebärmutter vorzeitig stimulieren können. Der aus Asien stammende Ginseng ist zwar eine wertvolle Heilpflanze, aber auch von Ginsengtee solltest du während der Schwangerschaft die Finger lassen. Er kann bei entsprechender Dosierung die männlichen Hormone überstimulieren und dir im schlimmsten Fall ein androgynes Baby bescheren. Bist du unsicher, so mache mit Tee in der Schwangerschaft lieber keine Experimente, sondern bleib bei den Sorten, von denen du weißt, dass sie dir guttun.

Kann Schwangerschaftstee bei der Geburtsvorbereitung helfen? Das empfiehlt die Hebamme

Gegen Ende der Schwangerschaft kann das sinnvoll sein, was vorher über Monate tabu war: Die Anregung der Gebärmutter durch wehenfördernde Kräutertees. Erfahrene Hebammen oder naturheilkundlich orientierte Frauenärzte empfehlen ihren Patientinnen daher, ab der 37. Schwangerschaftswoche täglich einige Tassen Himbeerblättertee zu trinken. Als Tee in der Schwangerschaft wird ihm nachgesagt Muskeln und Gewebe im Beckenbereich zu lockern, die Gebärmutter zu stimulieren und somit wehenfördernd zu wirken. Darüber hinaus enthalten Himbeerblätter viel Vitamin C, Eisen und Calcium. Sie eignen sich für eine Phase der Ruhe und Gelassenheit und werden oft bei Schwangerschaftsübelkeit getrunken.

Wenn es um den Endspurt deiner Schwangerschaft geht, können dir als Tee in der Schwangerschaft auch Brombeerblätter, Verbena (Eisenkraut), Wermut und Schafgarbe nicht schaden. Grundsätzlich gilt jedoch, dass du was das Thema Wehen angeht niemals Maßnahmen auf eigene Faust durchführen solltest. Lass dich von deiner Hebamme beraten und finde gemeinsam mit ihr heraus, was genau in dieser Phase deinen Körper am besten unterstützen kann. Beziehe in deine Planung ruhig auch die Vorteile ein, die Klassiker wie Fenchel- oder Kamillentee in der Schwangerschaft mit sich bringen.

Tee in der Schwangerschaft: Die Mischung macht's!

Manche Frauen wissen immer genau, welchen Tee sie in der Schwangerschaft gerade brauchen. Anderen fällt die Entscheidung für eine bestimmte Teesorte schwer, weil sie die komplexe Wirkweise der verschiedenen Kräuter nicht überblicken. Auch der Geschmack spielt eine Rolle, denn schließlich soll neben den gesundheitlichen Argumenten beim Tee in der Schwangerschaft auch der Genuss nicht zu kurz kommen. Junge Mütter und solche, die es werden wollen, greifen deshalb gerne auf hochwertige Bio-Kräutermischungen zurück.

Solche Mischungen für Tee in der Schwangerschaft lassen schon an ihrem Namen erkennen, in welchen Momenten sie am besten passen. Du hast unter anderem die Wahl zwischen Power-Kräutern für die etwas wilderen Zeiten, einer Teemischung für die ruhigeren Momente oder einem Schwangerschaftstee mit dem bezeichnenden Namen Nicht Übel. Bei jeder dieser Mischungen kannst du sicher sein, dass sie sich als Tee in der Schwangerschaft eignen und keine Bestandteile enthalten. Nimm dir einfach zwischendurch eine kleine Auszeit und gieße dir eine Tasse von der Teemischung auf, die deiner Stimmung oder deinem Zustand am besten entspricht.

Allgemeine Tipps zum Thema Tee in der Schwangerschaft

  • Um etwaige Nebenwirkungen von Tee in der Schwangerschaft so gering wie möglich zu halten, solltest du nicht tagelang dieselbe Sorte trinken. Sorge für Abwechslung und profitiere auf diese Weise von den guten Eigenschaften verschiedenster Kräuter.
  • Am besten gewöhnst du dir an, deinen Tee in der Schwangerschaft ungesüßt zu trinken – du wirst um so mehr das eigentliche Aroma genießen können.
  • Tee in der Schwangerschaft – das kann im Hochsommer auch ein toller Eistee sein. Welche der als unbedenklich eingestuften Sorten dafür infrage kommen, hängt natürlich immer auch von deinen persönlichen Vorlieben ab.

Dass neben Meditation, Bädern und Atemübungen auch Tee in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt, wird noch einmal in unserem Blog-Beitrag Achtsamkeit während der Schwangerschaft deutlich. Nutze die Vorteile, die Dir Kamillen-, Melissen- oder Fencheltee zur Schwangerschaft bieten und entwickle einfach deine eigene Teezeremonie. Die Entspannung, die du dabei erzielen kannst, werden dein Baby und du gemeinsam genießen.