Gründe für eine ausbleibende Schwangerschaft

Frauen und Paare mit Kinderwunsch blicken voller Vorfreude diesem besonderen Ereignis entgegen: Eine Schwangerschaft! Umso enttäuschter sind sie, wenn es nicht sofort klappt und es etwas länger dauert, bis sich die ersehnte Schwangerschaft einstellt. Die Gründe dafür können vielfältig sein. In unserem heutigen Beitrag nennen wir euch häufige Gründe für das Ausbleiben einer Schwangerschaft.

Zyklen ohne Eisprung – Monophasische Zyklen

Ein fehlender Eisprung ist der Ausdruck einer gestörten Zyklusregulation. Da bei Zyklen ohne Eisprung kein Temperaturanstieg in der zweiten Zyklushälfte zu verzeichnen ist, werden sie als monophasische (einphasige) Zyklen bezeichnet. Bei diesen Zyklen verbleibt die Körperkerntemperatur auf einem ähnlichen Temperaturniveau wie in der ersten Zyklusphase. Trotzdem treten die Menstruationsblutungen dabei dennoch häufig zum gewohnten Zeitpunkt auf. Ein ausgebliebener Eisprung wird von den Frauen daher nicht bemerkt. Das heißt, eine regelmäßige Menstruationsblutung ist nicht, wie von den meisten Frauen häufig angenommen, gleichzusetzen mit einem gesunden ovulatorischen Zyklus!

Es gibt viele Ursachen, warum es bei der Frau nicht zum Eisprung kommt. So kann zum einen die Regulationsebenen Zwischenhirn, Hirnanhangsdrüse und Eierstock gestört sein. Darüber hinaus können auch einige gesundheitliche Faktoren das Regulationssystem negativ beeinflussen. Alle übermäßigen physischen/körperlichen und psychischen/gefühlsmäßigen Belastungsfaktoren können dabei das notwendige Gleichgewicht aus dem Rhythmus bringen. So sind z.B. lang anhaltende körperliche Stresssituationen, zu viel Sport, hohe psychische Belastungen, eine ungesunde Lebensweise, Übergewicht, aber auch eine übermäßige Gewichtsreduktion wie z.B. bei Magersucht, eine ausgeprägte Hormonstörung oder ein vorzeitiger Beginn der Wechseljahre als mögliche Ursachen zu nennen.

Um sicher zu sein, dass du einen Eisprung hast und deine Zyklen gesund sind, kannst du OvulaRing nutzen, denn damit werden auch Anovulationen verlässlich angezeigt. OvulaRing erkennt Eisprünge in der retrospektiven Betrachtung mit einer Sicherheit von 99%. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch, dass ein ausgegebener monophasischer Zyklus korrekt ist. So kannst du immer ganz genau kontrollieren, ob deine Zyklen „gesund“ sind oder evtl. eine Zyklusstörung vorliegen könnte.

Verminderte Fertilität durch zu viel Stress

Sei es ein herausfordernder Job, ein voller Terminkalender, dauerhafter Lärm oder eine starke psychisch-mentale Belastung – Stress hat viele Gesichter und wird von Mensch zu Mensch anders wahrgenommen und auch verarbeitet. Fakt ist jedoch, dass zu viel Stress krank machen kann, bei Frauen häufig zu Zyklusstörungen führt und sogar den Eisprung unterdrücken kann. Beim Mann wird bei anhaltendem Stress die Samenproduktion gehemmt. Leider lässt sich Stress nicht (immer) vermeiden, jedoch ist es sinnvoll, den eigenen Lebensstil zu überdenken, Ruhephasen zu schaffen und sich generell weniger vorzunehmen. Körperliche Bewegung in Maßen, gesunde Ernährung und Entspannungstechniken wie sanftes Yoga und Meditation können helfen, einen Ausgleich zu schaffen, Stress abzubauen und Stress gegenüber resilient(er) zu werden.

Verminderte Fruchtbarkeit durch zu viel Sport

Leistungssport bzw. andauernde intensive körperliche Anstrengung jeglicher Art kann das Ausbleiben der Monatsblutung oder des Eisprungs zu Folge haben. Deshalb solltest du bei bestehendem Kinderwunsch exzessive und besonders häufige Sporteinheiten lieber vermeiden, denn zu viel exzessives Training kann deine Fruchtbarkeit mindern! Es zeigt sich, dass schlanke Frauen, die fünf bis sieben Mal pro Woche bis zur Erschöpfung oder besonders intensiv trainieren, drei Mal häufiger Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit haben. Das liegt daran, dass unter einem (individuell verschiedenen) Mindestgewicht der Körper im Sinne des Selbsterhaltes als erstes die reproduktive Funktion „herunterfährt“ und schließlich abschaltet. Bei einer „Notversorgung“ ist eine Schwangerschaft für den Organismus zu belastend und energieraubend, sei es aufgrund einer Essstörung oder durch zu viel Sport.

Ernährung und Gewicht

Sowohl stark unter- als auch übergewichtige Frauen haben es schwerer, schwanger zu werden. Grund hierfür ist die Stoffwechselaktivität des Fettgewebes, welche den Hormonhaushalt durcheinanderbringt und zu Funktionsstörungen führen kann. Vereinfacht gesagt steigt mit der Masse des Fettgewebes die Produktion von Östrogen, was in Zyklusstörungen oder dem Ausbleiben der Regeblutung resultieren kann. Nimmt man jedoch dauerhaft zu wenige Kalorien zu sich, als der Körper benötigt, verlangsamt der Organismus die Verbrennung von Nährstoffen und fährt die nicht unbedingt lebensnotwendigen Körperfunktionen, wie beispielsweise die Fortpflanzungsfähigkeit, herunter. Bereits nach zwei Wochen ohne feste Nahrungszunahme kann der Monatszyklus aussetzen. Auch die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine Rolle. Eine sehr kohlenhydratreiche, vegetarische Diät führt häufiger zu Zyklusstörungen als eine ausgewogene mediterrane Ernährung.

Gelbkörperschwäche

Liegt zwar ein Eisprung vor, aber die Gebärmutterschleimhaut kann sich etwa durch eine vorliegende Gelbkörperschwäche nicht ausreichend aufbauen, bist du nicht fruchtbar – das Eintreten einer Schwangerschaft wäre in diesem Fall nicht möglich. Die Gelbkörperschwäche äußert sich durch eine verkürzte zweite Zyklusphase von weniger als 10 Tagen und wird von OvulaRing zuverlässig erkannt. OvulaRing erfasst deinen individuellen Fruchtbarkeitsstatus und kann dir präzise und tagesaktuell sagen, ob dein Körper bereit für eine Empfängnis ist. Zusätzlich kannst du mit OvulaRing Medikamente wie z.B. eine Progesterongabe bei Gelbkörperschwäche exakt terminieren. Diese sollte frühestens drei Tage nach exakt bestimmtem Eisprung erfolgen, weil andernfalls eine Ovulation unterdrückt wird.

Was kann ich tun, um schwanger zu werden?

Das richtige Timing ist entscheidend, damit dein Kinderwunsch schnell in Erfüllung geht. 81% der Frauen mit Kinderwunsch, die ihren Zyklus gezielt beobachten, werden innerhalb von 6 Monaten schwanger. Es ist also ungemein wichtig, dass du deine Zyklusbiologie kennst und genau weißt, wie dein Zyklus „tickt.“ Das Wissen, wann genau die fruchtbaren Tage sind, erhöht die Chancen, schneller schwanger zu werden.

Kenne deine fruchtbare Phase

Die Temperatur spiegelt die Hormone im weiblichen Zyklus wider. Zum Zeitpunkt des Eisprungs bewirkt die gleichzeitige Progesteron-Ausschüttung einen Anstieg deiner Körperkerntemperatur um 0,25 bis 0,5°C. Pro Zyklus gibt es aber etwa nur 6 Tage, an denen du schwanger werden kannst. Diese fruchtbare Phase beinhaltet die 4 Tage vor dem Eisprung, den Eisprungtag selbst und den Tag danach. Um schwanger zu werden, musst du allerdings die Zeit vor dem Eisprung erfassen, denn die Empfängniswahrscheinlichkeit ist bei Geschlechtsverkehr 1- 2 Tage vor dem Eisprung am größten. Auch hier verändert sich die Temperatur bereits minimal. OvulaRing hilft dir, diese Veränderung zu erkennen und zeigt dir an, wann die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, am höchsten ist.

Jeder Zyklus ist individuell

11% aller Frauen haben lange Zyklen und 70% von ihnen weisen auch Eisprünge auf. Auch extrem lange Zyklen sind demzufolge in der Regel gesund. Allerdings ist es bei langen Zyklen schwieriger, den genauen Eisprungtag zu bestimmen, denn die Formel Eisprung = Zyklusmitte gilt hier auf gar keinen Fall. Vielmehr finden die Eisprünge nach dem 20. Zyklustag statt, teilweise sogar noch viel später. OvulaRing zeigt dir auch bei extrem langen Zyklen an, ob du Eisprünge hast und wenn ja, wann diese stattfinden. So verpasst du deine fruchtbare Phase nicht mehr.

Auch bei kurzen Zyklen kann der Eisprung schnell verpasst werden, wenn du deine Zyklusbiologie nicht genau kennst. Hier finden Eisprünge sehr zeitig und in der Regel noch vor der Zyklusmitte statt. Die fruchtbare Phase beginnt hier oft schon mit dem Abklingen der Periode und der Eisprungtag variiert zwischen 8. und 12. Zyklustag. OvulaRing kann dir auch bei kurzen Zyklen helfen, deinen Eisprung exakt zu bestimmen und somit deinen Körper besser kennenzulernen.

Finde heraus, welcher Zyklustyp du bist, ob du einen langen, kurzen oder unregelmäßigen Zyklus hast und ob deine Zyklen gesund sind. OvulaRing kann dir präzise Aussagen zu deiner Zyklusgesundheit  liefern.

Zu wenig Sex

Viele Paare haben schlichtweg zu wenig Sex, um schwanger zu werden. Bei Kinderwunsch ist Sex aller 2 bis 3 Tage ideal! Auf diese Weise bleibt das „reproduktive System“ in Schwung, die Spermien haben eine optimale Qualität und ihr verpasst auch dein Fruchtbarkeitsfenster nicht. Außerdem schüttet viel körperliche Nähe das Bindungshormon Oxytocin aus, was euch als Paar näher zusammenschweißt und aneinander bindet. Oxytocin lässt euch auch ruhiger und gelassener werden, da es das Stresshormon Cortisol und deinen Blutdruck reguliert.

Die Effektivität der Natur

Selbst bei idealen Bedingungen, d.h. beide Partner sind jung und gesund, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft pro Zyklus durchschnittlich nur bei 20-30%. Daher muss man auch geduldig sein und der Natur Zeit lassen, wenn man andere Erkrankungen ausschließen konnte. Warum es nicht sofort klappt? Gründe können z.B. sein, dass die Eizelle vom Eileiter nicht aufgefangen wird, die Eizelle nicht befruchtungsfähig ist, Spermien die Eizelle nicht erreicht haben, die Spermienqualität schlecht war, kein Eisprung stattgefunden hat oder schlichtweg Sex zum falschen Zeitpunkt erfolgte.

– dieser Beitrag ist in Kooperation mit OvulaRing entstanden